Historie der Signalflaggen

Historie der Signalflaggen

Seit 1901 gibt es ein internationales Signalbuch in dem die Bedeutungen der Fahnen festgelegt sind. Davor gab es kein einheitlich geregeltes System und die Signale waren meist nur national festgelegt und geheim, damit Feinde die „Gespräche“ nicht mitverfolgen konnten. Nun kann man mit Hilfe der Signalflaggen mit jedem Schiff Kontakt aufnehmen, auch wenn man deren Sprache nicht spricht. Die Signalflaggen stehen nämlich nicht nur für einzelne Buchstaben oder Zahlen, sondern auch für ganze Sätze und diese werden dank dem internationalen Signalbuch von jedem verstanden. Die Flaggen für N (November) über C (Charlie) zum Beispiel bedeutet auch das „Notsignal - SOS“. Buchstabiert werden nur Namen, zum Beispiel von Crewmitgliedern. Das Buchstabieren ist relativ aufwändig, da man nur vier Flaggen gleichzeitig hissen kann. Denn im Gegensatz zum Funk kann sie nicht abgehört werden. Auch wenn der Funk die Signalflaggen weitgehend ersetzt hat, sind sie immer noch wichtiger Bestandteil der Schifffahrt. Denn die Technik kann einen immer wieder im Stich lassen und in manchen Situationen ist es einfacher eine Fahne zu hissen, als jedes Schiff im Umkreis einzeln anzufunken. Heutzutage schmücken die Signalflaggen die Yachten bei sogenannten Flaggenparaden oder anderen Feierlichkeiten die Boote und auch schon mal Tanzsäle!

Flaggenkombinationen: